SANKT Gallen

Es gab immer wieder Heimweh-Momente

Die Teufener Strasse führt hinauf in das St.Galler Quartier Riethüsli – ein Quartier, das grün, ruhig und doch nahe am Stadtzentrum liegt. Dort wohnen Nico und Anja. Nach einem zweijährigen Abstecher nach Zürich, sind sie vor kurzem zurück nach St.Gallen gezogen. Ein bewusster Entscheid für ein Leben mit kurzen Wegen in die Natur und zur Arbeit. Vor allem aber ein Leben in der Nähe von Familie und Freunden.

Warum sich Anja und Nico in St.Gallen so Zuhause fühlen

Nico ist 34 Jahre alt und arbeitet für die Kommunikation der Olma Messen St.Gallen. Seine 30-jährige Freundin Anja ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Altersforschung an der Ostschweizer Fachhochschule (OST) in St.Gallen. Bis vor kurzem sah das anders aus: Die beiden wohnten und arbeiteten in Zürich beziehungsweise Olten. Das Studium und die berufliche Karriere hatten sie in die grösste Stadt der Schweiz gezogen.

Es ist schön, wieder hier zu sein

Doch das war nicht der einzige Grund wegzugehen. «Mich hat es gereizt, einmal in einer anderen Stadt zu leben», sagt Nico. Er ist in St.Gallen Haggen aufgewachsen, hat sein Leben lang in der Stadt gewohnt. St.Gallen ist für ihn seine Heimat. Die Zeit in Zürich haben beide genossen, dennoch haben sie sich entschieden, zurückzukommen. Das Nachhausekommen sei sehr schön gewesen. «Kaum waren wir hier, haben uns ständig Leute besucht», sagt Nico. Die Freunde und Familien der beiden sind glücklich, dass sie zurück in der Gallusstadt sind. «Für mich ist mein Umfeld sehr wichtig. Deshalb finde ich es so schön, wieder hier zu sein», sagt Nico und fügt an: «Ich freue mich ausserdem, wieder in einer Stadt mit richtigem Fussballstadion zu leben», und lacht.

Spontanität hat wieder Platz

Anja ist in der Gemeinde Häggenschwil aufgewachsen, zog später nach St.Gallen. Während sie in Zürich lebte, schloss sie ihr Studium ab und genoss das Grossstadtleben. «Das Zurückkehren nach St.Gallen war aber sehr toll. Nach dem Umzug ins Riethüsli sassen wir anschliessend auf der Terrasse und ich genoss es, Familie und Freunde endlich wieder in der Nähe zu wissen», schwärmt Anja. Es sei viel einfacher den Kontakt zu halten, gerade da man auch unter der Woche etwas mit den Liebsten unternehmen kann. «Wir waren immer in Kontakt, aber der Abstand zwischen den Treffen war manchmal schon lang», sagt sie und Nico nickt. «Die Spontanität hat wieder Platz – man trifft sich nicht mal schnell zum Kaffee, wenn man dafür eine Stunde in den Zug sitzen muss. Für längere Besuche kamen wir aber regelmässig nach St.Gallen», ergänzt Nico. Ganz weg aus der Gallusstadt waren die beiden also nie, zumindest im Herzen nicht. «Für mich war immer klar: Irgendwann geht es für mich zurück hierher», sagt der 34-Jährige.

Für mich war immer klar: Irgendwann geht es für mich zurück hierher.

Nico Canori, Leiter Unternehmenskommunikation bei den Olma Messen St.Gallen, über seine Rückkehr nach St.Gallen.

Naturverbundenheit wird enorm geschätzt

Nun leben und arbeiten beide hier und wirken beide in einem Job, der ihnen viele Chancen und Freude bereitet. «Ich erhielt die Chance, für die Olma Messen St.Gallen arbeiten zu können. Die Arbeit macht mir viel Spass und ich durfte ein Team für die Kommunikation aufbauen», sagt Nico. Auch Anja hat hier eine gute Stelle gefunden, nahe beim Bahnhof an der OST. «Als ich wusste, wir kommen zurück, tat sich diese Chance auf und der Job macht mich glücklich. Ich schätze es, einen kurzen Arbeitsweg zu haben. Das ist ein Luxus, den ich lange nicht hatte», erzählt Anja. Auch den Wohnort schätzt sie. «Ich finde diese Naturverbundenheit sehr schön, das hat mir gefehlt. Man ist in fünf Minuten im Naturschutzgebiet und das gibt mir eine unglaubliche Ruhe und bringt Entschleunigung», sagt sie. Nico findet, da punkte St.Gallen wirklich, man sei schnell in der Natur, aber ebenso rasch in der lebendigen Stadt. Wenn die beiden St.Gallen mit einem Wort beschreiben müssten, würden sie folgendes sagen: «Herzlich. Kommt man irgendwo dazu, wird man überall freundlich begrüsst. Die Begegnungen sind sehr angenehm hier», sagt Anja. Das Paar schätzt weiter das gute Kultur- und Gastroangebot und die lebendigen Szenenorte, die sich nicht an den grösseren Städten orientieren, sondern eigenständig sind.

Die beiden sind wieder angekommen in St.Gallen, haben sich rasch eingelebt. Auch wenn ihnen Zürich gute Zeiten schenkte, gab es doch immer wieder Heimweh-Momente. «Unser Umfeld zu pflegen ist für uns das Wichtigste und war gerade im vergangenen Jahr nicht immer möglich. Umso schöner, dass wir wieder in St.Gallen sind».

SANKT Gallen

Wohnen und arbeiten in der Ostschweiz: In der Stadt zwischen grünen Hügelzügen verschmelzen die über 1400-jährige Geschichte mit kreativer Urbanität, innovativer Wirtschaft und intakter Natur. Die Ostschweizer Lebensqualität fühlt man auf Schritt und Tritt.

Zum Unternehmensprofil

Ähnliche Beiträge

Der Verein Ostwärts verwendet Cookies, um dir den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn du auf der Seite weitersurfst, stimmst du der Cookie-Nutzung zu.

Ich stimme zu.

Bitte benutzen Sie einen moderneren Browser