Wohnen

Kirche, Jurte, Schiffscontainer – hier wohnst du wild

Wer glaubt, die Ostschweizer wohnen nur in klassischen Häusern, irrt gewaltig. Die Bandbreite der Wohnhäuser reicht von umgebauten Kirchen über Baumhäuser bis zu alten Stickereien. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Was die Bewohner aber alle verbindet: Sie wollen ihr eigenes Heim, das sie nach ihrem Gusto bauen, versetzen, renovieren, umgestalten können. Hauseigentum wird gegenüber Eigentumswohnungen immer noch bevorzugt.

Aber nicht nur Eigentümer verwirklichen ihren Wohntraum, auch Mieter finden Möglichkeiten, sich beim Wohnen neu zu erfinden. Wie das Beispiel des Schiffscontainers in Wil zeigt. Auf dem Dach des Gewerbebaus Kraftwerk beim Bahnhof Wil wohnt ein Wilder in einem Stahlbehälter zur Miete. Vielleicht findet das weitere Nachahmer. Auf alle Fälle bleibt Mieten ein Dauerbrenner. Auch die Ostschweizer sind ein Volk von Mietern, obwohl der Mieteranteil nicht ganz so hoch ist wie in der restlichen Schweiz.

Andere Verrückte mieten sich auf Zeit über Airbnb eine Jurte, ein Rundzelt in der Natur. So attraktiv das tönt, solche Angebote gibt es nicht viele. Überhaupt haben sich Sharing-Wohnformen in der Ostschweiz wie auch im übrigen Land noch nicht richtig durchgesetzt. Die Schweizer mögen es lieber privat und wollen ihre Räume nicht untervermieten.

Dem Wohntraum ein Stück näher kommen:

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