Der Wilde Osten

Es herrscht Goldgräberstimmung

Von der restlichen Schweiz zu stiefmütterlich behandelt, hat der Ostschweizer Wirtschaftsraum für Arbeitnehmer viel zu bieten. Von den «Big Playern» über Spitzentechnologie-Unternehmen bis zu den Kantonen: Die Branchen sind vielfältig und beschäftigen mehr als eine halbe Million Menschen.

Östlich von Winterthur tut sich was

Für viele Arbeitnehmer hört die Welt nach Winterthur auf. Zu Unrecht: denn die Ostschweiz ist mit einem wirtschaftlichen Einzugsgebiet von über 15 Millionen Einwohnern und einer Wirtschaftsleistung von über 800 Milliarden Franken eine echte Power-Region. Sie bietet über alle Branchen hinweg rund 600’000 Arbeitsplätze. Und die gute Nachricht: Die tiefe Arbeitslosigkeit liegt unter dem Schweizer Durchschnitt.

Eldorado für Arbeitnehmer

Die Löhne sind vielleicht nicht so hoch wie in anderen Schweizer Regionen, dafür sind die Lebenshaltungskosten viel tiefer. Ostschweizer müssen für Wohn- und Energiekosten, Krankenkassenprämien und Steuern deutlich weniger tief in die Tasche greifen als der Durchschnittsschweizer. In Zahlen ausgedrückt: Der Durchschnittshaushalt zahlt in der Ostschweiz rund 10 Prozent weniger für diese drei Fixposten als in der restlichen Schweiz (Quellen: Bundesamt für Statistik, IHK St. Gallen – Appenzell) . Was weiter für die Ostschweiz spricht, sind die verschiedenen Forschungs- und Bildungseinrichtungen, unter denen die Universität St. Gallen und die Empa internationale Reputation geniessen. Und für Weltenbummler ist die Ostschweiz mit den Flughäfen Altenrhein, Friedrichshafen und Zürich international gut erreichbar.

Verschiedene Branchen rocken

Wer meint, der Wirtschaftsraum Ostschweiz sei landwirtschaftlich geprägt, der irrt. Es geht viel ab in dieser Region: «Big Player» wie die Migros, Helvetia oder Bühler mischen vorne mit. Seit 2012 kann die Ostschweiz mit einem weiteren Leuchtturm punkten: Das Bundesverwaltungsgericht hat seinen Sitz nach St. Gallen verlegt. Aber auch die «Kleinen» spielen eine wichtige Rolle. Von inhabergeführten Betrieben und Spitzentechnologie-Unternehmen gehen grosse Impulse aus. Richtig ab geht die Post bei der ICT-Branche, die mit knapp 2’000 Unternehmen und 20’000 beschäftigten Personen als einer der attraktivsten Standorte der Branche gilt. Unter dem Label «IT St.Gallen rockt» haben sich ICT-Unternehmen, Bildungsinstitute, Netzwerkpartner und die öffentliche Hand zusammengeschlossen, um Fachkräfte in die Ostschweiz zu holen.

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