Kantonsspital St.Gallen

Ausblick auf die neue Intensivstation

Der Umbau des Kantonsspital St.Gallen ist in vollem Gange. Und damit auch der Neubau der Klinik für Intensivmedizin. Die Klinikleiter Gian-Reto Kleger und Andreas Dörig sind beide eng in die Planung der Intensivstation involviert und sehen damit eine einmalige Chance, eine optimale Infrastruktur dafür zu schaffen.

Die ganze Planung ist ein intensiver Prozess, worin akribische Planung in Bezug auf die hohen Anforderungen einer solchen Klinik das A und O ist. «Doch erst nach dem Einzug wird sich zeigen, ob das, was wir theoretisch aufgleisen, in der neuen Intensivstation alltagstauglich ist», erklärt Gian-Reto Kleger. Schlussendlich muss er mit seinem Team in diesen Räumlichkeiten arbeiten, alles muss funktionieren und den Patientinnen und Patienten sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglichst entsprechen.

«Qualifizierte Mitarbeitende sind das A und O»

Die Intensivstation ist ein hochsensibler Bereich, wo oft schwerkranke Menschen in lebensbedrohlichen Situationen behandelt werden. Dies setzt in puncto Infrastruktur hohe bauliche Anforderungen voraus. «Wir brauchen schnelle Diagnosen und parallel dazu organsystemunterstützende, oft invasive Behandlungen, um dadurch Leben zu retten. Dabei ist genügend Platz ein wichtiges Stichwort», so Kleger. Was aber gemäss dem Klinikleiter noch entscheidender ist, sind die Aus- und Weiterbildung sowie die Leistung qualifizierter Mitarbeitenden. «Die Planungssitzungen für die Rekrutierung der Mitarbeitenden stehen uns noch bevor. Damit müssen wir jetzt zwingend beginnen.» Der Einzug in das neue Gebäude ist für Anfang 2024 geplant. «Die Anforderungen und den Bedarf einer Klinik längerfristig abschätzen zu können, erweist sich als grosse Herausforderung. Dies hängt nicht nur von der medizinischen und technischen Entwicklung ab, sondern auch stark davon, wie sich das künftige Gesundheitssystem im Kanton entwickelt», so Andreas Dörig, Fachspezialist in der Unternehmensentwicklung am Kantonsspital St.Gallen und verantwortlich für die Campusentwicklung.

Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit

Das neue Gebäude, das Haus 07A, indem die Klinik für Intensivmedizin unterkommen wird, ist von der Form her «schlauchig». Dies hat gemäss Klege Vor- und Nachtteile. Eine runde, halbrunde oder quadratische Form sei zwar idealer, da es für die Mitarbeitenden einfacher ist, den Überblick zu behalten. Die Organisation und die Abläufe müssen daher angepasst werden. Doch der Neubau ermögliche dafür mehr Nähe zu den anderen Intensivbereichen, die neu direkt im Anschluss verortet werden, den Operationssälen, zur Zentralen Notaufnahme und zur Chirurgie. «Diese Wege werden deutlich kürzer – zu Gunsten der Patientinnen und Patienten. Sie müssen nicht mehr von Haus zu Haus wechseln», so Dörig. Ebenfalls fördere es den Austausch und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Fachleuten, wovon die Patientinnen und Patienten auch wieder profitieren. «Mit den Neubauten schaffen wir optimale und zeitgemässe Voraussetzungen, die der medizinischen Entwicklung Rechnung trägt», ergänzt Dörig.

Das Licht am Ende des Tunnels

Den Intensivmedizinern stehen noch einige Herausforderungen und Aufgaben bevor. Doch sie finden es immer noch spannend, die Entwicklung hautnah mitzuerleben und daran teilzunehmen. «Die Informationen von der Bauleitung sind exzellent: Wir wissen jede Woche, was auf uns zukommt, und alles ist eins a organisiert», erzählt Klege. Den Einzug von Anfang 2024 beschreibt er «als Antrieb, ans Licht zu ziehen». Denn bevor es in den Neubau geht, wird er den jetzigen Arbeitsplatz noch etwas verdunkeln.

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