Der Wilde Osten

Wilder Osten – der Innovationshotspot Europas

Schweizweit wurden noch nie so viele Unternehmen gegründet wie im vergangenen Jahr. Auch in der Ostschweiz hat die Anzahl der Firmengründungen zugenommen. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass Startups von vielen Unterstützungsgefässen profitieren können: Die Ostschweiz ist ein attraktives Pflaster für Neu-Unternehmen.

Während den letzten zehn Jahren haben Unternehmensgründungen stetig zugenommen. Begünstigt wurden sie durch die grundsätzlich stabile Lage der Schweizer Wirtschaft, aber auch durch die Senkung bürokratischer Hürden von Bund und Kantonen zur Erleichterung der Verwaltungs- und Rechtspraxis für KMUs. Der Anreiz zur Firmengründung ist aber nicht nur dadurch gestiegen.

Unterstützungsgefässe und Plattformen

Zahlreiche Angebote und Plattformen unterstützen Firmengründer*innen dabei, ihrer Idee unternehmerisches Leben einzuhauchen und ideale Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Im Kanton Thurgau ist dies unter anderem die Organisation Start Netzwerk Thurgau. In den Kantonen Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden sowie St.Gallen können sich Gründer*innen von Startfeld oder dem Institut für Jungunternehmen IFJ Unterstützung holen. Aber auch kantonale Institutionen, der Bund oder Veranstaltungen wie der «Start Summit» fördern Startups im Wilden Osten und verhelfen verrückten Geschäftsideen auf den Sprung.

Mit der Ansiedlung erstklassiger Bildungseinrichtungen, wie der Universität St.Gallen oder der Fachhochschule OST, einem erstklassigen Forschungsumfeld, wie Empa, und Initiativen wie IT rockt! wird Gründer*innen lokal ein wichtiger Grundstein gelegt, um ihre Geschäftsidee zu realisieren und sich ein Netzwerk zu schaffen.

Standortvorteil Ostschweiz

Eine kluge Standortwahl kann den Erfolg eines Unternehmens positiv beeinflussen, weil so Synergien genutzt, Infrastruktur geteilt und Know-how ausgetauscht werden können. Dies hat sich auch während der Coronakrise gezeigt: Lokale KMUs aus der Lebensmittelproduktion haben zusammengespannt, um einen Lieferdienst zu lancieren, oder Destillerien und Apotheken haben gemeinsam Desinfektionsmittel produziert.

Der östliche Teil der Schweiz hat viel zu bieten. Im Wilden Osten profitieren Firmen von der Lage zwischen dem Vierländereck Deutschland-Österreich-Liechtenstein-Schweiz und dem Hightech-Dreieck Stuttgart-München-Mailand – und befinden sich damit im Innovations-Hotspot Europas. Zusätzliche Benefits, wie attraktive Kosten- und Steuervorteile sowie im Schweizer Vergleich tiefere Lohn- und dadurch Produktionskosten machen den Standort noch attraktiver.

Dessen ist sich auch die Toggenburger Firma AVM bewusst. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, die Software-Programmierung für den Maschinenbau zu automatisieren. Dies ermöglicht es ihr, den Fokus auf die Ablaufentwicklung und Prozessoptimierung ihrer Kunden zu richten, um so nahe an den Kundenbedürfnissen zu sein.

Die Firma AVM profitiert dank ihrem Standort nicht nur von der Nähe zur Kundschaft, sondern auch von einem der weltweit stärksten geltenden Daten- und Patentschutz – verrückte Ideen sind hier also besonders sicher. Dies ist unter anderem ein Grund dafür, weshalb vor allem im Wilden Osten die stärksten Industrieunternehmen Europas zuhause sind.

Für Unternehmen und Startups, die auf der Suche nach einem breit gefächerten Netzwerk sind oder sich überlegen, ihren Sitz in die Ostschweiz zu verlegen, bietet die Plattform wilder-osten.ch einen spannenden Einblick rund um Arbeiten, Leben und Wohnen in der Ostschweiz.

(Bild: Spitzentechnologie von der Empa – wirtschaftliche Umsetzung im Startfeld)

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