Bildung und Innovation

«Für die Digitalisierung braucht es Menschenkenntnis»

Über 120 Teilnehmer von über 60 Schweizer Firmen besuchten vergangene Woche die 5. Konferenz zur Digitalisierung in der Industrie.

Das «DigitalLab@OST» unterstützt Firmen auf dem Weg zur Digitalisierung. Mit der jährlichen Konferenz bietet es eine Plattform für den Austausch und das «Voneinander Lernen» rund um die Themen der Digitalisierung. Dass dies auch in Corona-Zeiten möglich ist, zeigte das Organisationsteam um Prof. Katharina Luban. Die Präsentationen fanden unter strengen Schutzauflagen am OST-Campus Rapperswil statt, die Teilnehmer waren online dabei. Mitbegründer und Moderator von TEDxZurich Urs Bucher führte durch den Tag. In den Pausen hatten die Aussteller die Möglichkeit, ihren Beitrag zu den Digitalisierungsinitiativen zu zeigen. Auch das Angebot, sich als Teilnehmerin oder Teilnehmer für 1:1-Gespräche zu treffen, stiess auf reges Interesse, heisst es in einer Mittelung der OST.

«Komplexität ist enorm»

Zehn Referate und die Kurzvorstellung aktueller Forschungsthemen gaben den Teilnehmenden Impulse, digitale Ökosysteme und technologische Zusammenhänge zu verstehen, Chancen zu diskutieren und von umgesetzten Digitalisierungsprojekten zu lernen. Nach den Grussworten von Regierungsrat Stefan Kölliker und OST-Rektor Daniel Seelhofer stellten verschiedene Referentinnen und Referenten Digitalisierungsprojekte und neue Digitale Business Modelle vor. Hürden und Risiken auf dem Weg in die Digitalisierung wurden nicht verschwiegen, denn die digitale Transformation passiere nicht von heute auf morgen, und die Komplexität dieser Transformation sei enorm. Wichtiger Schlüssel zum Erfolg sei neben guten Daten und Technologien vor allem Menschenkenntnis. Niklaus Blaser, Manager a.I. bei Rieter AG, brachte es auf den Punkt: «Wechselwirkung und Dynamik muss durch gute Führungsqualitäten beherrscht werden, denn im Zentrum stehen Teams und Mitarbeiter.»

Hervorragende Feedbacks

Die Beteiligten zeigten sich sehr zufrieden: «Für uns war es toll, Teil dieser spannenden Veranstaltung zu sein», meinte Referent Mudest Arpagaus von AVAG. Auch die Teilnehmerin Annina Marti Croset, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Marti Engineering AG, äusserte sich positiv: «Die Konferenz war spannend und die Plattform funktionierte gut.»

Auch für Prof. Luban war die Veranstaltung ein Erfolg: «Die Konferenz hat Entscheidungsträgern und Fachexperten aus der Industrie neue Impulse gegeben. Und durch den Austausch mit den Ausstellern gab es direkte Anknüpfungspunkte für Digitalisierungsinitiativen. Das Team des «DigitalLab@OST» und sicher auch die Besucher freuen sich auf die nächste Konferenz im 2022.»

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