Der Wilde Osten

St.Galler Start-up lanciert Corona-App

Das St.Galler Start-up AppArranger, Anbieter einer Online-Plattform für den Handel und das Management von Dienstleistungsterminen, lanciert in Kürze eine App, um Hilfe in der Corona-Krise einfach und rasch zu koordinieren.

Die Folgen der Corona-Krise sind nicht nur gesundheits- und wirtschaftspolitisch schwerwiegend. Sie stürzen auch zahlreiche Familien und ältere Alleinstehende in eine akute Notsituation. Die Menschen sehen sich in ihrer Existenz bedroht und brauchen Hilfe. Tausende Bürger in der Schweiz wollen zum Glück helfen. Doch wie finden sich diese beiden Gruppen? Das St.Galler Start-up AppArranger lanciert in Kürze eine App, um Hilfe in der Corona-Krise einfach und rasch zu koordinieren. «In diesen Zeiten der Not müssen wir uns solidarisch zeigen und stellen unsere technologischen Errungenschaften kostenlos zur Verfügung», erklärt AppArranger-CEO Josip Sunic.

«Das AppArranger-Team arbeitet mit Hochdruck an einer speziellen Version der AppArranger-App», erklärt Sunic. «Ziel ist es, dass unser App HelpArranger hilft, Leute, die Hilfe brauchen und Personen, die ihre Hilfe anbieten, zusammenzubringen. Die unterschiedlichen Hilfsangebote können einfach und effizient über die App am Handy erfasst werden. Hilfesuchende können so direkt die betreffende Leistung auswählen und müssen diese nicht zuerst inserieren, wie dies bei anderen Apps oder Gruppen nötig ist.»

Laut Sunic ist es ganz einfach: Personen, die ihre Hilfe anbieten, erstellen ein Profil im HelpArranger und geben an, welche Services/Hilfe sie anbieten können. Die Hilfeleistungen wie Einkäufe, Abfallentsorgung, Taxifahrten, Kinderbetreuung und viele mehr werden standardisiert und vereinheitlicht. Ebenfalls wird der Ort/Umkreis eingetragen, an dem die Hilfe und Dienstleistungen angeboten werden.

Personen, die Hilfe suchen, können über die App jene Hilfe suchen, die sie dringend brauchen, klicken auf das Angebot und werden dann mit einer passenden Person vernetzt. Dann ist es nur noch ein kurzer Weg, bis geholfen wird.

«Natürlich ist dieser Service Gratis», erklärt Sunic. Bei der Mutter-App von AppArranger fällt sonst eine kleine Buchungsgebühr von einem Franken oder ein Gebotspreis an. «Mit unserer Hilfs-App wollen wir einen kleinen, aber effizienten Beitrag in dieser Krisenzeit leisten», sagt Sunic. «Auch nach dieser Krise wollen wir die Idee der Hilfskoordination durch HelpArranger weiter ausbauen. Wir übernehmen einen Teil der Technologie, welche wir bereits für AppArranger entwickelt haben. Dennoch ist das Prinzip ein anderes, daher haben wir im Rekordtempo eine vollständig neue Architektur entwickelt, die das App zu einem langfristigen, ausbaufähigen Projekt macht.»

Die App HelpArranger ist und wird kostenlos bleiben, ebenso unterstützt das Tool viele Sprachen. Josip Sunic ruft zudem alle Interessierten auf, dieses Projekt zu unterstützen. Entweder durch das Einsenden von Ideen an info@helparranger.com oder mit Spenden. Sämtliche Hilfe wird ausschliesslich für diese Non-Profit App verwendet. Spendeneingänge und Ausgaben werden (sofern gewünscht) transparent auf www.helparranger.com kommuniziert.

Die AppArranger AG mit Sitz in St. Gallen entwickelt und betreibt eine Onlineplattform für den Handel und das Management von Dienstleistungsterminen. Bis 2026 wird ein Jahresumsatz von über CHF 25 Millionen anvisiert. Dieser soll durch die Vermittlung von über 25 Millionen Dienstleistungsterminen pro Jahr erreicht werden. Dies entspricht 25″000 Anbietern und bei durchschnittlich vier gebuchten Terminen pro Arbeitstag. Allein im Gesundheitswesen in der Schweiz liegt das Potenzial bei mehreren hunderttausend Terminbuchungen pro Jahr. Zudem ist die Internationalisierung der Plattform und der App geplant.

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